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ACCESSOIRES

DIE KUGEL DES COLUMBUS

Kopernikus hätte sie geliebt und auch wir sind völlig fasziniert von ihr – beziehungsweise von ihnen, denn zum Glück gibt es nicht nur eine Kugel von Welt, sondern derer mehrere. Die in unseren Augen schönsten stammen aus dem oberschwäbischen Columbus-Verlag

Krauchenwies ist ein beschaulicher Ort nahe des Bodensees. Ein unbedeutender Fleck auf der Landkarte, könnte man meinen. Und doch wird gerade hier fast jeden Tag Schöpfungsgeschichte geschrieben. Denn in Krauchenwies ist die älteste noch produzierende Globusmanufaktur der Welt zu Hause: der Columbus-Verlag. Die Manufaktur wurde vor mehr als 100 Jahren von Paul Oestergaard gegründet und stets von der Familie weitergeführt. Heute ist Urenkel Torsten der Herr der Globen – und Sohn Niklas steht ihm mit Rat und Tat zur Seite.

„Unser Antrieb ist der immer währende Gedanke, was wir an unseren Globen noch verbessern und nicht, wie wir sie preiswerter machen können“, erzählt Torsten Oestergaard. Und Sohn Niklas ergänzt: „Jeder Einzelne in unserem Unternehmen lebt dieses Produkt und bemüht sich, den besten Globus der Welt zu bauen.“

Deshalb gibt es im Columbus-Verlag neben hochmodernen Fertigungstechniken und traditionell ausgeführter Handwerkskunst vor allem eines zu bestaunen: eine Vielzahl unterschiedlichster und unglaublich faszinierender Globen. Das Spektrum reicht von Minigloben bis zu XXL-Varianten mit einem Durchmesser von unfassbaren zwei Metern. Es gibt schwarze Globen, goldene Globen und seidig schimmernde Globen, dazu Kindergloben, sprechende Globen und per Bluetooth kommunizierende Globen.

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Großgloben der Magnum-Reihe haben einen Durchmesser von bis zu zwei Metern und repräsentieren die Welt in einer niemals zuvor erreichten Präzision


Der Globus ist ein so authentisches Abbild der Erde, so dicht an der Wirklichkeit, dass er etwas Magisches hat

 


DIE GANZE WELT IN GUTEN HÄNDEN

Der besondere Charme liegt darin, dass bei all der modernen Technik die beeindruckendsten Exemplare in klassischer Handwerkskunst entstehen. Zunächst ist es die Aufgabe eines Glasbläsers, Mund anzulegen und mit fein dosierten Luftstößen einen wunderbaren Korpus aus Kristallglas zu formen. Ist dieser erkaltet, wird er in akkurater Handarbeit präzise kaschiert: Zwölf Ausschnitte der Weltkugel werden so passgenau aneinandergefügt und aufgeklebt, dass ein perfektes Abbild der Erde entsteht. Da die mundgeblasenen Kugeln über kleinste, für das Auge nicht erkennbare Unwuchten verfügen, die Ausschnitte aber dennoch nahtlos passen müssen, ist dies eine besonders schwierige Aufgabe. Die dafür nötige Fingerfertigkeit besitzen nicht viele – bei Columbus ist dies das Spezialgebiet der Frauen, denen in Fachkreisen mehr Fingerspitzengefühl nachgesagt wird. Nachdem der Leim, der die Welt zusammenhält, getrocknet ist, wird der Globus erst poliert und dann lackiert, um schließlich mit einem Fuß aus Metall, Edelstahl oder Mahagoni versehen zu werden und mit einer Beleuchtung bestückt in ganzer Pracht zu erstrahlen.

Als wäre das noch nicht genug, hat der Verlag jüngst ein weiteres Highlight kreiert: handgefertigte und mit original Swarovski Zirconia veredelte Globen. Diese besonderen Edelsteine werden nach den anspruchsvollen Diamantschliff-Standards des Gemological Institute of America (GIA), dem weltweit anerkannten Institut für Diamanten-Klassifizierung, hergestellt und sind dank ihrer unglaublichen Brillanz nicht von einem Diamanten zu unterscheiden. Entsprechend groß war die Begeisterung, als im Columbus-Verlag das erste Modell entstand, bei dem sämtliche Metropolen der Welt mit einem Swarovski Zirconia gekennzeichnet waren.

„Ein Globus im Wohnzimmer ist ohnehin ein Magnet. Wenn Freunde zu Besuch kommen, steuern sie oft zuerst die Weltkugel an, und man kommt ins Gespräch über die letzte Reise, oder die, die man gerne einmal machen würde“, schwärmt Torsten Oestergaard, „und jetzt stellen Sie sich nur mal vor, welche Faszination erst von einem derart veredelten Globus ausgeht.“ Wir können dem nur zustimmen – und haben gemeinsam mit Familie Oestergaard eine Idee entwickelt: Ab sofort können Sie bei uns Globen ordern, auf denen die für Sie persönlich wichtigsten Punkte mit einem original Swarovski Zirconia markiert werden. An welchen Orten hängen Ihre schönsten Erinnerungen, wo leben die von Ihnen geliebten Menschen, welche Traumziele bewahren Sie in Ihrem Herzen? Und ist nicht jeder Gedanke, der Ihnen gerade durch den Kopf ging, einen eigenen Stein wert? Was für ein Gefühl muss es wohl sein, all diese Orte mit dem Finger zu verbinden und ihnen damit gefühlt ein Stück näher zu kommen …

Ein Globus, zwei Gesichter: Im Ruhezustand gibt sich der Duo Globus charmant zurückhaltend. Sein Antlitz ist geprägt vom politischen Bild der Erde nebst Meeresstruktur. Kommt Licht in die Sache – also den Globus – , zeigt sich ein anderer Anblick: Die Meere erstrahlen in klassischem Blau, und die Kontinente präsentieren dank sogenannter Reliefschummerungen stolz ihre Berge und Täler


Ihre Lieblingsorte auf Ihrem Lieblingsglobus.
Jede mit Swarovski Zirconia veredelte Weltkugel erhält von Columbus ein „Made with Swarovski Zirconia“-Label, welches die Originalität und auch den Wert Ihres Globus belegt.

 


GUT ZU WISSEN

Wie der Vater, so der Sohn und der Enkel, der Urenkel, der Ururenkel …
Alles begann mit Paul Oestergaard, einem aus Dänemark stammenden Lehrer und Verlagsbuchhändler. 1909 startete er in Berlin als erster Hersteller überhaupt mit der Serienproduktion von Globen. Ihm folgte 1942 sein Sohn, Paul Oestergaard jun., unter dessen Leitung der Verlag weiterwuchs und ein Werk in Stuttgart eröffnete. Mitte der 50er-Jahre präsentierte er der Republik eine Weltneuheit: Mit dem Duo-Globus ließen sich erstmals zwei Kartenbilder gleichzeitig auf einem Globus darstellen. 1963 trat dann mit Peter Oestergaard die dritte Generation in das Unternehmen ein. Der studierte Maschinenbauer war maßgeblich an der Entwicklung der nächsten Innovation beteiligt: dem 1965 vorgestellten Duplex-Globus. In den 80er- und 90er-Jahren wurde es turbulent: Neben Deutschland zogen viele weitere Länder neue Grenzen, die Globen konnten mit der rasanten Entwicklung kaum Schritt halten. Doch inzwischen wirkte auch Torsten Oestergaard im Unternehmen mit und verlegte den Unternehmenssitz gemeinsam mit seinem Vater nach Krauchenwies. Durch die Straffung von Produktionsabläufen verhalf er Columbus alsbald wieder zu einer führenden Position in der Branche. Im Jahr 2000 folgte ein weiterer Clou: der erste frei schwebende Globus. Fast parallel dazu präsentierte Columbus die ersten Großgloben mit einem Durchmesser von bis zu zwei Metern. Wenige Jahre später folgten sprechende Globen, die mittels eines Audiostiftes über das Weltgeschehen berichteten, und die erste 4D-Globus-App, die eine 4. Dimension über dem Globus schwebend sichtbar werden ließ.
Und schließlich, im Jahre 2015, der erste große Erfolg für Niklas Oester-gaard, der die fünfte Generation der Familie repräsentiert: Dank seiner Weiterentwicklung des Audio-Lernstiftes können nun in sechs verschiedenen Kategorien Informationen abgerufen werden und per Bluetooth sogar Länderdokumentationen auf Laptops, Tablets oder das TV übertragen werden. Und wir sind sicher: Das ist noch lange nicht das Ende der Geschichte …